Saisonauftakt in den Winterferien

Ole und Luca in San Remo (Foto: Andrea Lelli)

Ole und Luca in San Remo (Foto: Andrea Lelli)

Die Rostocker 420er-Segler eröffneten gemeinsam mit Stadttrainerin Katja Müller in den Winterferien die neue Saison mit dem schon fast traditionellen Trainingslager in Hyeres/Frankreich. Bei angenehmen Luft- und Wassertemperaturen wurde fleißig trainiert. Auf dem Programm stand zum Einstieg natürlich zunächst Manövertraining. Nachdem diese wieder funktionierten, kamen die weiteren Trainingsinhalte Fahrtechnik, Trimm, Starttraining, Rennen und Taktik und dazu. Leider konnten wir nicht ganz so viele Wasserstunden wie in den letzten Jahren absolvieren, da uns der Wind einen Strich durch die Rechnung machte. Es musste drei Tage hintereinander wegen Sturm pausiert werden.

Laura und Levke in San Remo (Foto: Andrea Lelli)

Laura und Levke in San Remo (Foto: Andrea Lelli)

Aufgrund der günstigen Terminlage konnte die Gruppe auf dem Weg nach Hause noch einen kleinen Abstecher nach Italien machen und beim San Remo Carnival Race an den Start gehen. So bestand sogleich die Möglichkeit, alles Trainierte im Wettkampf umzusetzen. Bei sehr starker internationaler Konkurrenz gelang dies den Mannschaften unterschiedlich gut. Im Damenfeld mit 40 Startern konnten Laura Schuberth (RSC92) und Levke Möller (YCW) einen hervorragenden 4. Platz belegen. Herzlichen Glückwunsch! Ihre Trainingspartnerinnen Alexandra Krüger (SSVR)/Bente Batzing (YCW) platzierten sich im Mittelfeld auf Platz 23. In der Herren/Open-Konkurrenz segelten 80 Boote um den Sieg. Aus Rostock waren Ole Möller/Luca Leidholdt (beide YCW) sowie Laurenz Hagen (YCW) mit Ersatzsteuermann Arthur Sperling (Schwerin) am Start. Ole und Luca handelten sich gleich 2 Frühstarts ein und hatten somit ohne Streichresultat keine Chance in der Gesamtwertung (Platz 55). Sie ersegelten aber in der letzten Wettfahrt mit Platz 6 einen Achtungserfolg und zeigten, welches Potential in ihnen steckt. Hagen/Sperling belegten am Ende Platz 51. Auch wenn nicht jeder sein Wunschergebnis erzielte, konnten alle mit dem Wettkampf zufrieden sein. Alle Mannschaften zeigten sich deutlich verbessert an ihren Schwachpunkten.

Die Optiflotte aus Trainersicvht in Palamos 2017 (Foto: Uwe Ochmann)

Die Optiflotte aus Trainersicvht in Palamos 2017 (Foto: Uwe Ochmann)

Während die 420er in Frankreich weilten, starteten die meisten Jüngsten mit ihren Optis in Palamos/Spanien in die neue Saison. Auch sie erarbeiteten sich in vielen Wasserstunden bei allen Wetterbedingungen einen guten Stand für die kommenden Regatten und testeten ihr Können anschließend bei der XXVIII. International Vila de Palamos Optimist Trophy. Am Start waren 543 Segler aus ganz Europa. Mit dabei unter anderem der amtierende Europameister sowie einige Nationalmannschaften – also sehr starke internationale Konkurrenz. Bester Rostocker wurde Johannes Machur (ASVzR) auf einem hervorragenden 56. Platz. Carl Krause (RSC92) mit Platz 74 und Max Rabe (SSVR) auf Platz 168 konnten sich ebenfalls sehr gut platzieren. Die weiteren Rostocker Teilnehmer waren Friedrich Rüsch (SVTR), Franz Krause (RSC92), Jelle Schwarze (RoYC), Juli Theres Bollmann (RoYC/GYC), Leon Treu (SSVR), Martin Erdmann (WSC) Platz, Janne Stengel (YCW) und Lovis Bollmann (RoYC/GYC).

Trainingsgruppe in Palamos 2017 (Foto: Uwe Ochmann)

Trainingsgruppe in Palamos 2017 (Foto: Uwe Ochmann)

Das Fazit von Stadttrainerin Katja Müller lautet daher wie folgt: „Insgesamt war ich zufrieden. Es war allen anzumerken, wie gut es ist, dem grauen Winter für zwei Wochen entfliehen zu können. Die Sonnenstunden taten trotz anstrengendem Training einfach gut. Das Training ist trotz drei Tagen Ausfallzeit wegen Sturm gut gelaufen. Die verlorenen Wasserstunden können wir hoffentlich im März noch aufholen. Es waren alle mit viel Fleiß und Konzentration bemüht, an ihren bisherigen Schwächen zu arbeiten. Dies ist auch bei der anschließenden Regatta deutlich geworden. Gerade an der Startschwäche haben wir erfolgreich gearbeitet. Da lässt sich der ein oder andere Frühstart doch verschmerzen. Zweiter großer Schwachpunkt war bisher die taktische Übersicht während der Rennen. Auch hier ließen sich Fortschritte erkennen, am deutlichsten bei Laura und Levke, die sich am Ende mit ihrem 4. Platz belohnt haben.“